Neues aus dem IfM

Einladung zum Roman Brodmann Preis und Kolloquium 2024

ZERREISSPROBEN – DIE FLUT DER BILDER

Am 19. April 2024 in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz, Berlin

wir laden Sie herzlich ein zur Verleihung des Roman Brodmann Preises für den politischen Dokumentarfilm am 19. April in Berlin.

Der Roman Brodmann Preis wird vom Haus des Dokumentarfilms (HDF) in Kooperation mit dem Institut für Medien- und Kommunikationspolitik (IfM) und der gastgebenden Landesvertretung Rheinland-Pfalz beim Bund vergeben.

Vertretung des Landes Rheinland-Pfalz
In den Ministergärten 6
10117 Berlin

Flankiert wird die Preisverleihung von einer eintägigen Konferenz. Hier diskutieren Branchenvertreter:innen, Politiker:innen und Medienkritiker:innen sowie -forscher:innen die Potenziale und Bedingungen zeitkritischer Dokumentarfilme und investigativer Recherchen, aber auch Zustand und Zukunft der Medienfreiheit weltweit. „ZERREISSPROBEN – DIE FLUT DER BILDER“ lautet das Schwerpunktthema 2024. Im Mittelpunkt: der Nahost-Konflikt, das Thema, das derzeit global am meisten polarisiert.

Eine Teilnahme ist nach voriger Anmeldung möglich. Bitte registrieren Sie sich per E-Mail beim Haus des Dokumentarfilms: hdf@hdf.de.

Programm:

ZERREISSPROBEN – DIE FLUT DER BILDER
11:00 – 17:00 Uhr

11:00 – 11:15 Uhr: ERÖFFNUNG
Ulrike Becker, Kuratorin, Haus des Dokumentarfilms
Leonard Novy, Direktor, IfM gGmbH

11:15 – 13:00 Uhr: ZERREISSPROBEN – SPOTLIGHT MIDDLE EAST *

IMPULS: Dan Pe‘er, Regisseur (#Nova, yes Docu, Kastina Communications) (tbc)

Mohammad Abu Saif, Journalist und ARD-Mitarbeiter in Gaza

Richard C. Schneider, SPIEGEL-Autor und ehem. ARD-Korrespondent in Israel

Danna Stern, Executive Producer, Supernova: The Music Festival Massacre

Dima Tarhini, Head of Talk Shows Unit und Senior Host, Deutsche Welle

Moderation: Dr. Lidia Averbukh, Bertelsmann Stiftung

(* in englischer Sprache)

13:00 – 14:00 Uhr: LUNCH

14:00 – 15:00 Uhr: DIE FLUT DER BILDER – DESINFORMATION IM ECHTZEITALTER

IMPULS: Prof. Dr. Steffen Siegel, Professor für Theorie und Geschichte der Fotografie, Folkwang Universität der Künste

Dr. Sergey Lagodinsky, Mitglied des Europäischen Parlaments, Die Grünen/EFA

Dr. Peter Ptassek, Beauftragter für Strategische Kommunikation und Public Diplomacy Auswärtiges Amt

Moderation: Dörthe Eickelberg, Journalistin

15:00 – 15:15 Uhr: KAFFEEPAUSE

15:15 – 16:00 Uhr: LETZTE BASTION? MUSS JOURNALISMUS DEMOKRATIE VERTEIDIGEN?

Christian Mihr, Journalist, stellv. Generalsekretär, Amnesty International

Klaus Siekmann, NDR-Justiziariat

Gabriela Sperl, Film- und Fernsehproduzentin

Heike Raab, Bevollmächtigte des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund und für Europa und Medien

Moderation: Steffen Grimberg, Leiter, KNA-Mediendienst

16:00 – 16:15 Uhr: KAFFEEPAUSE

16:15 – 17:00 Uhr: UNVERSÖHNLICH? LÄSST SICH DAS GESELLSCHAFTLICHE GESPRÄCH RETTEN?

Björn Böhning, CEO, Produktionsallianz

Sham Jaff, Journalistin und Senior Beraterin, Bonn Institute

Awet Tesfaiesus, MdB, Bündnis90/Die GRÜNEN

Michael Thumann, Außenpolitischer Korrespondent der ZEIT

Moderation: Jenni Zylka, Journalistin

17:00 Uhr: Ende des Kolloquiums

17:00 Uhr Einlass Preisverleihung

FEIERLICHE PREISVERLEIHUNG
18:00 – 20:45 Uhr

18:00 – 18:15 Uhr: BEGRÜSSUNG

18:15 – 18:30 Uhr: ROMAN BRODMANN-REDE
Fritz Frey, 1. Chefredakteur SWR

18:30 – 18:50 Uhr: PREISVERGABE & LAUDATIO
Jury:
Melanie Andernach, Produzentin
Andrew Bird, Film-Editor
Ulrich Stein, Produzent und Regisseur

18:50 – 20:30 Uhr: SCREENING
Preisträger-Film

20:30 – 20:45 Uhr: FILMGESPRÄCH
Regisseur:in des Preisträgerfilms

20:45 – 22:30 Uhr: Ausklang bei Imbiss und Getränken

Program in English:

Wir bedanken uns herzlich bei unseren Partnern und Förderern:

Auszeichnung für den politischen Dokumentarfilm

Save the Date!

Roman Brodmann Preis und Kolloquium 2024

bereits zum dritten mal schreibt das Haus des Dokumentarfilms den Roman Brodmann Preis für herausragende Leistungen im politischen Dokumentarfilm aus. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Rund 130 Filme wurden für den Roman Brodmann Preis 2024 eingereicht, mehrheitlich dokumentarische Langformate. Die feierliche Preisverleihung ist für den 19. April 2024 in Berlin geplant, zum Abschluss des Roman Brodmann Kolloquiums. Gastgeber und Partner der Veranstaltung ist die Landesvertretung Rheinland-Pfalz beim Bund in Berlin.

Im Jahr 2022 wurde der Roman Brodmann Preis und das dazugehörige Kolloquium gemeinsam vom Haus des Dokumentarfilms (HDF) und dem Institut für Medien- und Kommunikationspolitik (IfM) ins Leben gerufen. Das diesjährige Kolloquium widmet sich dem Thema:

„ZERREISSPROBEN – DIE FLUT DER BILDER“

Film- und Medienschaffende nehmen an prominent besetzten Panels teil, um vor dem Hintergrund aktueller Krisen die Narrative des zeitkritischen Dokumentarfilms zu diskutieren. Schwerpunktthema ist der Nahostkonflikt.

Das detaillierte Programm wird bald hier veröffentlicht.

Einen Rückblick zur letzten Veranstaltung finden Sie hier.

Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung per E-Mail an hdf@hdf.de wird gebeten. Bitte geben Sie an, ob Sie am Kolloquium, der Preisverleihung oder beiden Programmpunkten vor Ort sein möchten. 

Rückblick: „Aufgeschoben oder aufgehoben? Wie weiter mit der Presseförderung?“

Diskussionsveranstaltung und Info-Frühstück, 19./20.02., Berlin


Die konkreten Pläne zur Presseförderung des Bundes wurden erneut verworfen, während die Probleme besonders im lokalen Journalismus weiterhin bestehen. Experten, eingeladen vom DJV Berlin – JVBB und dem Institut für Medien- und Kommunikationspolitik, trafen sich in Berlin, um über die nächsten Schritte zu diskutieren. Darunter Sigrun Albert, Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbandes Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV), Prof. Dr. Christopher Buschow, Professor in Digital Journalism, Hamburg Media School, Dr. Benjamin Grimm, Staatssekretär in der Staatskanzlei des Landes Brandenburg, Evelyn Hemmer, Leiterin Wiener Medieninitiative und Tabea Rößner, Mitglied des deutschen Bundestages, B90/Die GRÜNEN. Die Podiumsdiskussion wurde von Steffen Grimberg, Landesvorsitzender, DJV Berlin-JVBB, moderiert.

Eine ausführliche Zusammenfassung des Abends finden Sie hier.

Call for Entries: Roman Brodmann Preis 2024

JETZT FILME EINREICHEN

Bereits zum dritten mal schreibt Das Haus des Dokumentarfilms den Roman Brodmann Preis für herausragende Leistungen im politischen Dokumentarfilm aus. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und Einreichungen können noch bis zum 20. Februar 2024 online vorgenommen werden. Die feierliche Preisverleihung ist für den 19. April 2024 in Berlin geplant. Gastgeber ist die Landesvertretung Rheinland-Pfalz beim Bund in Berlin.

Im Jahr 2022 wurde der Roman Brodmann Preis und das dazugehörige Kolloquium gemeinsam vom Haus des Dokumentarfilms (HDF) und dem Institut für Medien- und Kommunikationspolitik (IfM) ins Leben gerufen. Das diesjährige Kolloquium widmet sich dem Thema:

„ZERREISSPROBEN – DIE FLUT DER BILDER“

Film- und Medienschaffende nehmen an prominent besetzten Panels teil, um vor dem Hintergrund aktueller Krisen die Narrative des zeitkritischen Dokumentarfilms zu diskutieren. Das detaillierte Programm wird bald hier veröffentlicht.

Einen Rückblick zur letzten Veranstaltung finden Sie hier.

Einladung zur Diskussionsveranstaltung und Info-Frühstück, 19./20.02., Berlin

Produktionsbedingungen und Nutzungsverhalten ändern sich, dazu kommen steigende Kosten für Energie und Papier: Deutschlands Presselandschaft steht unter Druck. Betroffen ist vor allem der Lokaljournalismus, ein unverzichtbares, aber zusehends prekäres Gut demokratischer Öffentlichkeit. Wegen der hohen Zustellkosten verzichten Verlage auf die Auslieferung ihrer Printausgaben, andernorts werden sie gleich ganz eingestellt. Der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) prognostiziert, dass bis 2025 knapp 40 Prozent aller deutschen Gemeinden von gar keiner Lokalzeitung mehr beliefert werden könnten. Das Thema Zustellförderung, dessen Prüfung der Koalitionsvertrag der Ampel vorsah, scheint sich derweil erledigt zu haben. Doch welche Maßnahmen braucht es zum Erhalt einer vielfältigen und unabhängigen Medienlandschaft? Welchen Beitrag kann der Staat leisten, um die publizistische Versorgung der Gesellschaft nachhaltig zu sichern? Und was lässt sich von Förderprogrammen aus dem Ausland wie der „Wiener Medieninitiative“ lernen?

Erfordernisse und zukunftsweisende Ansätze zur Förderung von Vielfalt und Innovation stehen im Mittelpunkt einer gemeinsam mit dem DJV Berlin-JVBB und dem Wiener fjum – Forum Journalismus und Medien organisierten Diskussion am 19. Februar 2024.

Ihre Mitwirkung zugesagt haben:

Sigrun Albert, Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbandes Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV)

Prof. Dr. Christopher Buschow, Professor in Digital Journalism, Hamburg Media School

Dr. Benjamin Grimm, Staatssekretär in der Staatskanzlei des Landes Brandenburg

Evelyn Hemmer, Leiterin Wiener Medieninitiative

Tabea Rößner, Mitglied des deutschen Bundestages, B90/Die GRÜNEN

Moderation: Steffen Grimberg, Landesvorsitzender, DJV Berlin-JVBB


19. Februar 2024, 18:30 Uhr
DJV Berlin-JVBB
Alte Jakobstraße 79/80
10179 Berlin

Anmeldung: info@institut-medienpolitik.de


Info-Frühstück: Förder- und Weiterbildungsmöglichkeiten in Wien

Dienstag, 20.2., 10:00-11:00 Uhr

DJV Berlin-JVBB

Alte Jakobstraße 79/80

10179 Berlin

Anmeldung: info@institut-medienpolitik.de

Die Wiener Medieninitiative ist ein von der Stadt Wien initiiertes Förderprogramm, das seit 2020 dazu beiträgt, die Medienlandschaft innovativer zu machen und Qualitätsjournalismus zu stärken. Auch deutsche Unternehmen/Einzelpersonen können sich in Partnerschaft mit österreichischen Antragstellern bewerben. Bis zum Jahr 2025 stellt die Stadt in Summe rund 16 Millionen Euro für das Förderprogramm bereit. Die verschiedenen Förderschienen unterstützen sowohl Selbstständige und kleine Medienunternehmen dabei, Konzepte zur Entwicklung neuer journalistischer Formate marktreif zu machen als auch Medienunternehmen bei der Schaffung neuer Medienangebote.

Über die Vergabe entscheidet eine wechselnde und unabhängige internationale Expert:innenjury aus Österreich, Deutschland und der Schweiz. Förderkriterien sind unter anderem journalistische Qualität, Innovationsgrad, wirtschaftliche Nachhaltigkeit und adäquate Projektplanung.

Geförderte Projektteams werden im Medienlab der Medieninitiative unterstützt, ihre Projekt noch weiter zu professionalisieren. Das Medienlab wird vom forum journalismus und medien (fjum) durchgeführt, das eine Vielzahl von auch Journalist:innen aus Deutschland offenstehenden Workshops und Lehrgängen wie den Zertifikatslehrgang Digitaljournalismus oder die Masterclass Journalistische Innovation anbietet.

Evelyn Hemmer (Wiener Medieninitiative) und Simon Kravagna (fjum) stellen die beiden Angebote vor und stehen für den Austausch und Fragen bereit.

Anmeldung über: info@djv-berlin.de

Mit Unterstützung durch die Medieninitiative Wien.