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Neues aus dem IfM

11. Oktober 2016

Cologne Futures 16

Beginn: 10 Uhr | Ganztägig | Aula der KHM Köln | Filzengraben 2 / 2a.

 

 
Präzision und Unsicherheit

Die Berechnung der Lebenswelt
und die gesellschaftlichen Folgen


Mit der Bitte um Anmeldung bis zum 28. September bei fabian.granzeuer@medienpolitik.eu
 
Die große Digitalisierung von allem und jedem verspricht vor allem mehr Berechenbarkeit, und damit ein längeres Leben bei besserer Gesundheit, reibungsloseren Transport und vielleicht sogar die Unsterblichkeit von Geist und Seele. Auf der anderen Seite beobachten Gesellschaftswissenschaftler ein erstaunliches Maß an Verunsicherung der Bürger angesichts realpolitischer Krisen mit „Flüchtlingsströmen“, neo-populistischen Bewegungen und Polit-Stars wie Donald Trump oder Marine und Marion Le Pen. Wie hängt das zusammen? Wie lässt sich die neue techno-soziale Dialektik vernünftig analysieren? Und welche Rolle spielen die traditionellen und „sozialen“ Medien dabei?
Bei den Cologne Futures, die in diesem Jahr zum fünften Mal stattfinden, gibt es dazu eine Keynote von Julia Hobsbawm (London), Referate von Harald Welzer, Wolfgang Gründinger, Paul-Olivier Dehaye (Zürich) und ein Gespräch mit der Regisseurin Angela Richter. Wir freuen uns auf Sie.

Um 19 Uhr zeigen wir Werner Herzogs Film Lo and Behold
(für Teilnehmer kostenlos)



Teilnahmegebühr: 150,- Euro (zzgl. Mwst.; Vorauszahlung). Die Gebühr entfällt für Freunde und Förderer des Instituts für Medien- und Kommunikationspolitik (IfM) und jeweils mit Nachweis für berichtende Journalisten, Lehrende und Studierende der KHM mit Voranmeldung.
 
Programm

10.00 – 10.15 Uhr
Begrüßung:
Dr. Lutz Hachmeister (IfM)

10.15 – 11.30 Uhr
Harald Welzer: Smarte Diktatur? Fiktionen der Berechenbarkeit.
Im Anschluss: Wolfgang Gründinger diskutiert mit Harald Welzer

11.30 – 12.00 Uhr
Kaffeepause

12.00 – 13.00 Uhr
Julia Hobsbawm: Knowledge, Networks and Time. Finding the
Balance.  Englisch; anschließend Diskussion)

13.00 – 14.30 Uhr
Mittagspause

14.30 – 15.45 Uhr
Paul-Olivier Dehaye: Politics of Smart Learning
(Englisch; anschließend Diskussion)

15.45 – 16.15 Uhr
Kaffeepause

16.15 – 17.30 Uhr
Angela Richter im Gespräch mit Lutz Hachmeister:
Künstlerische Reaktionen auf die Berechnung der Lebenswelt
(anschließend Diskussion)

Im Rahmen des Film Festival Cologne:
19.00 Uhr  Screening: Werner Herzog
„Lo and Behold. Reveries of the Connected World.“
98 Min.

28. Juli 2016

Das 25. Jahrbuch Fernsehen

Das neue JAHRBUCH FERNSEHEN 2016 ist erschienen – mit Essays von Fabienne Hurst, Kai-Hinrich Renner, Nadia Shehadeh, Jasmin Siri, Sabine Sasse und einem Interview mit Brainpool-Gescäftsführer Jörg Grabosch.

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In der 25. Ausgabe des „Jahrbuchs Fernsehen“ analysiert Fabienne Hurst die Sogwirkung, die der französische Nachrichtensender BFMTV offenbar auch auf französische Politiker hat. „Der Sender gibt den politischen Ton an und ist dabei hemmungsloser als die Konkurrenz. Einmal fuhr die damalige Justizministerin Christiane Taubira mit dem Fahrrad nach Hause – und wurde 30 Minuten lang von einem BFM-Motorradteam verfolgt, als ginge es um das Begleiten einer Tour-de-France-Etappe“, so schreibt „Jahrbuch“-Autorin Hurst. In Krisenzeiten, etwa bei Terroranschlägen, erreicht BMFTV in der Spitze bis zu 15 Prozent Marktanteil in Frankreich, mit hohem technischen Aufwand und perfekter Online-Verbreitung. Welchen Einfluss diese Entwicklung auf die Branche hat und was das für Frankreich bedeutet, analysiert Hurst, die als Autorin für das ARD-Politmagazin „Panorama“ arbeitet und unter anderem für „Die Zeit“ schreibt, in ihrem Essay präzise und differenziert – ein Text, der auch für den deutschen Fernsehmarkt Bedeutung hat, weil es hier einen „reinen“ Nachrichtenkanal à la BMFM-TV bislang nicht gibt.

Mit den im letzten Jahr angekommenen Flüchtlingen hat sich nicht nur unsere Gesellschaft, sondern auch die Rezeption über sie verändert. Wie, verraten die Soziologinnen Nadia Shehadeh und Jasmin Siri. Sie haben unterschiedliche TV-Formate untersucht, die sich mit der Situation von Flüchtlingen befassen. Die Flüchtlingsdebatte, schreiben sie, habe „eingefahrene Wege des Redens und Berichtens über Integration, Migration und die Frage, was denn eigentlich ,deutsch’ ist, infrage gestellt und eine leidenschaftliche Debatte über ,uns’ und ,die Fremden’ ausgelöst, die sich durch alle Medienformate zieht.“

Handelsblatt-Medienredakteur Kai-Hinrich Renner beschäftigt sich mit den Strategien der privaten TV-Sender angersichts vonStreamingdiensten, VoD und Pay-TV und stellt die Frage, was überhaupt noch „Fernsehen“ ist. In seinem Essay beschreibt er fundiert die unterschiedlichen Geschäftsmodelle von RTL und ProSiebenSat.1 und die immer fließender werdenden Übergänge zwischen klassischem TV und Video.

Die Journalistin Sabine Sasse dokumentiert den zunächst sehr einsamen Kampf des investigativen Sportjournalisten Hajo Seppelt um eine realistische Sportberichterstattung. Denn der heute weltweit anerkannte Dopingexperte, der durch seine Recherchen unter anderem dafür gesorgt hat, dass die russischen Leichtathleten für die Olympischen Sommerspiele 2016 gesperrt wurden, galt in der eigenen Branche jahrelang als Nestbeschmutzer und verlor zeitweise sogar seinen Job. Heute gilt er als Pionier und wurde für seine Arbeit auch international mehrfach ausgezeichnet.

Last not least interviewt Lutz Hachmeister Brainpool-Gründer Jörg Grabosch, der sich auch hätte vorstellen können, Schauspieler zu werden. Mit Formaten wie „Die Harald Schmidt Show“, „Die Wochenshow“, „TV total“, „Schlag den Raab“, „Ladykracher“, „Pastewka“, „Stromberg“ oder „PussyTerror TV“ hat sich die Kölner TV-Produktionsgesellschaft als Spezialist für leichte Unterhaltung etabliert, Comedians wie Anke Engelke, Bastian Bastewka, Christoph-Maria Herbst und nicht zuletzt Stefan Raab groß gemacht, musste aber auch zuletzt dessen Abgang von der Fernsehbühne verkraften.

Das JAHRBUCH FERNSEHEN „bündelt die treffendsten Analysen mit den kreativsten Kritiken und zahllosen Hintergrundinformationen zum Genre“ (Spiegel Online) und ist mit seinem aufwändigen und aktuellen Service- und Adressenteil für die Medienbranche „unverzichtbarer Wegbegleiter durchs Jahr“ (NZZ).

Die Herausgeber – das Institut für Medien- und Kommunikationspolitik, das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik, die Medienkorrespondenz (Katholisches Medienhaus) und das Film Festival Cologne – stehen für die journalistische Qualität und medienpolitische Unabhängigkeit der Publikation.

Dieter Anschlag/Claudia Cippitelli/Lutz Hachmeister/Petra Müller/Klaudia Wick (Hrsg.): Jahrbuch Fernsehen 2016. Köln 2016, 468 Seiten, Broschur, 34,90 Euro, ISBN: 978-3-9813465-6-5; ISSN 0949-9997

Bestellungen unter: info@jahrbuch-fernsehen.de

Rückblick: Interview-Workshop mit Tim Sebastian

 Am 7. Juli war der britische Moderator Tim Sebastian auf Einladung des Instituts für Medien- und Kommunikationspolitik zu Gast im Studio A der Kunsthochschule für Medien Köln. Hier dokumentieren wir den Interview-Workshop in ausgewählten Zitaten.
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"You never ask what. When you go in and you're prepared for it, you are supposed to know what. You're supposed to know what they've done, what they think about this. [...] You don't ask them what, you ask them why."

#Interview #Fragen

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"Don't do openers. Fire right between the eyes."

#Interview

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"The trend, the fashion in a lot of countries now is, that [...] an interviewer should seek to understand politicians. They have a very hard live, they have to get up in the morning and go to work. [...] We need more than that."

#Interviewhaltung

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"I'm advocating that journalists are watchdogs in society and start behaving like watchdogs. I think too many people in our profession behave like lapdogs instead of watchdogs."

#Journalismus

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"The way you formulate the question matters. That decides, which answers you get."

#Interview #Fragen

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"You don't do deals with politicians. You simply don't give them the questions in advance. That's a red line you don't cross. You never ever give them the questions in advance."

#Interviewhaltung #Deals #Interviewvorbereitung

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"I am constantly trawling for newspapers, magazines, talking to people, to get nuggets of information [...] I am constantly looking for those nuggets that make a difference."

#Interviewvorbereitung

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"You zero in exactly on what the problem is. [...] You don't do generalizations. You backed up your questions with facts. You know the day, and the date and the place, where he said, what he's going to argue about. [...] You can't hold people to account with generalizations."

#Verallgemeinerungen #Interviewvorbereitung

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"I tell you why I think, free speech is important, because it is the basic enabling right, that allows you to ask for all your other rights. If you don't have a voice, if you don't have a free voice, you're never going to get those other rights like independent judiciary, or free elections, or the right for free association, or to demonstrate, or to have your voice heard by the government that rules you."

#FreeSpeech #Pressefreiheit

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"I don't think journalist's should be lovable members of society. We don't go into this job to make friends."

#Journalismus

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"The EU is about to sign an association agreement with Egypt. Despite the fact that there has been no free press for at least two or three years. Recently an Italian student back in January, who was investigating trade unions on behalf of his project at Cambridge University, was actually picked up by the police, tortured and murdered and his body left by the side of the road. That doesn't give us cause for thought in Europe. We're going ahead anyway and sign the association-agreement with Egypt, which will give them green light to do whatever they want with future-students and future-journalists, who go there and decide to investigate something that the government doesn't want investigated. So as you see there is very little sense for principle, when it comes to free speech."

#FreeSpeech #Pressefreiheit #Ägypten

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"To me a political interview is an exercise in accountability - absolutely essential for a free society, for a democratic society. Without that you're just going to have corrupt governments, governments which are opaque, which close their doors to their own citizens and where you never find out, what's going on. Tyranny in other words."

#Interview #FreeSpeech #Pressefreiheit

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"If you're not backing free speech, if it is that unimportant to you, you'll be soon doing without it and you'll miss it, when it's gone."

#FreeSpeech #Pressefreiheit

 
Das Institut für Medien- und Kommunikationspolitik bedankt sich bei Tim Sebastian, bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, bei der Kunsthochschule für Medien Köln und bei der Stadt Köln.

 


8. März 2016

Alarmismus, Mainstream, Realitätsverlust? Eine Lagebeurteilung des Journalismus in Deutschland.

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IfM-Colloquium mit Andrea Diener (FAZ), Anna Sauerbrey (Der Tagesspiegel) und Jakob Augstein (Der Freitag); Moderation: Dr. Lutz Hachmeister (IfM)

Die Leistungen des publizistischen Systems in Deutschland sind nach den „Kölner Ereignissen“ zum Thema von öffentlich-rechtlichen Talkshows geworden - das scheint in doppelter Hinsicht beunruhigend. Es stehen zum Teil widersprüchliche Vorwürfe im Raum: der Journalistik wird – auch bedingt durch den Einfluss „sozialer Netzwerke“ – Alarmismus unterstellt, dann auch Realitätsverlust und Selbstbezogenheit, schließlich eine Art bürgerlich-zentristisches Mainstreaming (mehr)

 

8. März 2016

PADEMIA Workshop: EU Communication Transformed? Politics and Media in Crisis Mode

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The question how in an age of "communicative abundance" (John Keane) and an increasingly fragmented media environment, the media, old and new exercise their function in relation to other actors - including parliaments - is subject to intense debate. At the same time, a multitude of crises has engulfed the EU over the past years, whose magnitude, and speed render European politics essentially permanent crisis politics... (Programm und Einladung)

 

5. März

Video: Politisches Framing - Wie Deutschland sich politische Wahrheiten einredet

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Politische Entscheidungen, auch die vermeintlich alternativlosen, sind selten wertfrei, und politische Sprache ist nie neutral. Flüchtlingsstrom, Mindestlohn, Klimawandel, Steueroase, Islamophobie – Sprachbilder wie diese entlarvt die moderne Neuro- und Kognitionsforschung Tag für Tag als heimliche Herrscher über unser politisches Denken und Handeln. Worte aktivieren sogenannte Frames (Deutungsrahmen) im Gehirn, die Informationen ideologisch einordnen und bestimmen, welche Fakten wir als wichtig begreifen, welche sich uns besonders gut einprägen und welche wir gar nicht erst wahrnehmen. (zum Video und Text)

 

 

15. Juli 2015

Die YouTuber und das Fernsehen

Das neue JAHRBUCH FERNSEHEN 2015 ist erschienen – mit Essays von Lutz Hachmeister, Sabine Sasse, Hannah Pilarczyk, Jan Freitag und Christian Bartels.

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Gerade hat der YouTube-Star „Le Floid“ alias Florian Mundt brav und artig die Bundekanzlerin interviewt, nun folgt im JAHRBUCH FERNSEHEN 2015 die ökonomische und inhaltliche Hintergrundinformation. Sabine Sasse beschäftigt sich in ihrem Essay mit den Problemen des traditionellen TV, das versucht, in einer zunehmend mobilen Kommunikationswelt seinen Platz auf der Fernbedienung der Zuschauer zu behaupten.
Da sind auf der einen Seite Netflix und dessen Gründer Reed Hastings, der gebetsmühlenartig das Ende des linearen Fernsehens beschwört und die Zukunft einzig und allein in Streamingdiensten – allen voran natürlich Netflix – sieht. Dann ist da YouTube, das durch eine wachsende Zahl von Multi Channel Networks gegliedert und konfektioniert wird, in denen die neuen Stars der Teenie-Szene mit zahllosen Clips und Videos Millionen von Fans generieren. Deren Clicks und Likes bescheren den YouTubern nicht nur große Aufmerksamkeit, sondern spült ihnen auch viel Geld in die Taschen.

ARD und ZDF versuchen, der Bedrohung durch Adaptionen, Personal-Verjüngungen und „Jugendkanäle" etwas entgegenzusetzen. Aber funktioniert das auch? Oder wäre es nicht besser, sich wieder im Kern auf Entwicklung und Produktion schwergewichtiger, international aufsehenerregender und langlebiger Werke zu konzentrieren, anstatt haufenweise Standardware zu produzieren? Jan Freitag hat die Degeto besucht und beschreibt, wie Christine Strobl seit drei Jahren – erfolgreich – versucht, ein verrottetes System wieder auf Vordermann zu bringen.
Probleme gibt es auch bei der Verteilung der Aufträge an männliche und weibliche Regisseure im deutschen Fernsehen. Während im Kino noch um die 20 Prozent der Filme von Frauen  gemacht werden, liegt der Anteil von Regisseurinnen, die für ARD und ZDF Stoffe realisieren dürfen, bei elf Prozent. Selbst das sogenannte frauenaffine „Herzkino" wird zu 86 Prozent von Männern inszeniert. Woran das liegt, beschreibt Hannah Pilarczyk in ihrem Essay.
Entgegen dem aktuellen politischen Trend in Europa ist im TV-Bereich ein vermehrtes Zusammenrücken zu beobachten: es gibt zunehmend europäische Koproduktionen, in denen Schauspieler aus verschiedenen Ländern in ihrer eigenen Muttersprache oder dialektbehaftetem Englisch grenzübergreifend Kriminalfälle lösen. Christian Bartels gibt einen Überblick über aktuelle Produktionen  und geht den Ursachen dieses Trends auf den Grund. Schließlich hat IfM-Direktor Lutz Hachmeister sein Essay „Es gibt keine digitale Gesellschaft“, das vor einigen Wochen  in der FAZ für Kontroversen sorgte, für das JAHRBUCH erheblich erweitert und aktualisiert.

Das JAHRBUCH FERNSEHEN „bündelt die treffendsten Analysen mit den kreativsten Kritiken und zahllosen Hintergrundinformationen zum Genre“ (Spiegel Online) und ist mit seinem aufwändigen und aktuellen Service- und Adressenteil für die Medienbranche „unverzichtbarer Wegbegleiter durchs Jahr“ (NZZ). Es erscheint seit 1991.

Die Herausgeber – das Institut für Medien- und Kommunikationspolitik (Koordination), die Medienkorrespondenz, das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik und die Cologne Conference – stehen für die journalistische Qualität und medienpolitische Unabhängigkeit der Publikation.

Dieter Anschlag/Claudia Cippitelli/Steffen Grimberg/Lutz Hachmeister/ /Peter Paul Kubitz/Petra Müller (Hrsg.): Jahrbuch Fernsehen 2015. Köln 2015, 456 Seiten, Broschur, 34,90 Euro, ISBN: 978-3-9813465-5-8; ISSN 0949-9997

Bestellungen unter: info@jahrbuch-fernsehen.de

 

 

Juli 2015

Neue Buchpublikation: Carola Richter & Asiem Eldifraoui (Hrsg.):

Arabische Medien

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Facebook-Revolution, Twitter-Jihad und Al-Jazeera-Effekt – diese leeren Schlagwörter tauchen häufig in westlichen Medien und in Forschungspublikationen auf. Aber welche Rolle spielen arabische Medien wirklich? Das erste Standardwerk in deutscher Sprache bietet einen grundlegenden Überblick über aktuelle Medienentwicklungen in arabischen Ländern und eine fundierte Einführung in deren Mediensysteme. Das Buch hilft, die Rolle der Medien innerhalb der dynamischen und zum Teil dramatischen Entwicklungen von Gesellschaft und Politik in der arabischen Welt besser einordnen und verstehen zu können. (zur Bestellung)

 

 

           

22. Juli 2015

Münchner Unternehmen legen Entwurf für Urhebervertragsrecht vor

Das „Gesetz zur Stärkung der vertraglichen Stellung von Urhebern und ausübenden Künstlern“ löst auch nach dreizehn Jahren noch Diskussionen darüber aus, ob die vertragliche Stellung von Urhebern und ausübenden Künstlern wirksam gestärkt wurde. Die Verfasser des „Münchner Entwurfs“ sind überzeugt, dass durch die Anpassung einzelvertraglicher Regelungen, den Abschluss einer Reihe von Gemeinsamen Vergütungsregeln und Tarifverträgen sowie durch Rechtsprechung dem Urhebervertragsrecht Geltung verschafft wurde (mehr)