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Neues aus dem IfM

07. Juli 2016

How-to Interview: Workshop mit Tim Sebastian

Am 7. Juli kommt Tim Sebastian für den Workshop "How-to Interview" nach Köln. Sebastian gibt den Teilnehmern die Gelegenheit, ihre Interviewtechnik unter seiner Anleitung zu prüfen und zu verfeinern.

Er kommt ans IfM: der Moderator und Autor Tim Sebastian © DW

 

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Wir bitten um verbindliche Anmeldung via E-Mail bis zum 14. Juni. Für eine kleine Gruppe von Studierenden der KHM Köln ist die Teilnahme kostenlos. Der reguläre Teilnehmerbeitrag beläuft sich auf 250,- Euro (zzgl. Mwst 19%; Überweisung bei Anmeldung). Für Förderer und Kuratoriumsmitglieder des IfM ist die Teilnahme kostenlos.

Veranstaltungsort ist das Studio A der Kunsthochschule für Medien Köln - Zugang über die Bibliothek in der Rheingasse 8. Wir beginnen um 16.30 Uhr und werden gegen 20.30 Uhr schließen. Die Veranstaltungssprache ist Englisch. Wir freuen uns auf Sie!

In Zusammenarbeit mit der Stadt Köln und der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM)


8. März 2016

Alarmismus, Mainstream, Realitätsverlust? Eine Lagebeurteilung des Journalismus in Deutschland.

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IfM-Colloquium mit Andrea Diener (FAZ), Anna Sauerbrey (Der Tagesspiegel) und Jakob Augstein (Der Freitag); Moderation: Dr. Lutz Hachmeister (IfM)

Die Leistungen des publizistischen Systems in Deutschland sind nach den „Kölner Ereignissen“ zum Thema von öffentlich-rechtlichen Talkshows geworden - das scheint in doppelter Hinsicht beunruhigend. Es stehen zum Teil widersprüchliche Vorwürfe im Raum: der Journalistik wird – auch bedingt durch den Einfluss „sozialer Netzwerke“ – Alarmismus unterstellt, dann auch Realitätsverlust und Selbstbezogenheit, schließlich eine Art bürgerlich-zentristisches Mainstreaming (mehr)

 

8. März 2016

PADEMIA Workshop: EU Communication Transformed? Politics and Media in Crisis Mode

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The question how in an age of "communicative abundance" (John Keane) and an increasingly fragmented media environment, the media, old and new exercise their function in relation to other actors - including parliaments - is subject to intense debate. At the same time, a multitude of crises has engulfed the EU over the past years, whose magnitude, and speed render European politics essentially permanent crisis politics... (Programm und Einladung)

 

5. März

Video: Politisches Framing - Wie Deutschland sich politische Wahrheiten einredet

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Politische Entscheidungen, auch die vermeintlich alternativlosen, sind selten wertfrei, und politische Sprache ist nie neutral. Flüchtlingsstrom, Mindestlohn, Klimawandel, Steueroase, Islamophobie – Sprachbilder wie diese entlarvt die moderne Neuro- und Kognitionsforschung Tag für Tag als heimliche Herrscher über unser politisches Denken und Handeln. Worte aktivieren sogenannte Frames (Deutungsrahmen) im Gehirn, die Informationen ideologisch einordnen und bestimmen, welche Fakten wir als wichtig begreifen, welche sich uns besonders gut einprägen und welche wir gar nicht erst wahrnehmen. (zum Video und Text)

 

 

15. Juli 2015

Die YouTuber und das Fernsehen

Das neue JAHRBUCH FERNSEHEN 2015 ist erschienen – mit Essays von Lutz Hachmeister, Sabine Sasse, Hannah Pilarczyk, Jan Freitag und Christian Bartels.

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Gerade hat der YouTube-Star „Le Floid“ alias Florian Mundt brav und artig die Bundekanzlerin interviewt, nun folgt im JAHRBUCH FERNSEHEN 2015 die ökonomische und inhaltliche Hintergrundinformation. Sabine Sasse beschäftigt sich in ihrem Essay mit den Problemen des traditionellen TV, das versucht, in einer zunehmend mobilen Kommunikationswelt seinen Platz auf der Fernbedienung der Zuschauer zu behaupten.
Da sind auf der einen Seite Netflix und dessen Gründer Reed Hastings, der gebetsmühlenartig das Ende des linearen Fernsehens beschwört und die Zukunft einzig und allein in Streamingdiensten – allen voran natürlich Netflix – sieht. Dann ist da YouTube, das durch eine wachsende Zahl von Multi Channel Networks gegliedert und konfektioniert wird, in denen die neuen Stars der Teenie-Szene mit zahllosen Clips und Videos Millionen von Fans generieren. Deren Clicks und Likes bescheren den YouTubern nicht nur große Aufmerksamkeit, sondern spült ihnen auch viel Geld in die Taschen.

ARD und ZDF versuchen, der Bedrohung durch Adaptionen, Personal-Verjüngungen und „Jugendkanäle" etwas entgegenzusetzen. Aber funktioniert das auch? Oder wäre es nicht besser, sich wieder im Kern auf Entwicklung und Produktion schwergewichtiger, international aufsehenerregender und langlebiger Werke zu konzentrieren, anstatt haufenweise Standardware zu produzieren? Jan Freitag hat die Degeto besucht und beschreibt, wie Christine Strobl seit drei Jahren – erfolgreich – versucht, ein verrottetes System wieder auf Vordermann zu bringen.
Probleme gibt es auch bei der Verteilung der Aufträge an männliche und weibliche Regisseure im deutschen Fernsehen. Während im Kino noch um die 20 Prozent der Filme von Frauen  gemacht werden, liegt der Anteil von Regisseurinnen, die für ARD und ZDF Stoffe realisieren dürfen, bei elf Prozent. Selbst das sogenannte frauenaffine „Herzkino" wird zu 86 Prozent von Männern inszeniert. Woran das liegt, beschreibt Hannah Pilarczyk in ihrem Essay.
Entgegen dem aktuellen politischen Trend in Europa ist im TV-Bereich ein vermehrtes Zusammenrücken zu beobachten: es gibt zunehmend europäische Koproduktionen, in denen Schauspieler aus verschiedenen Ländern in ihrer eigenen Muttersprache oder dialektbehaftetem Englisch grenzübergreifend Kriminalfälle lösen. Christian Bartels gibt einen Überblick über aktuelle Produktionen  und geht den Ursachen dieses Trends auf den Grund. Schließlich hat IfM-Direktor Lutz Hachmeister sein Essay „Es gibt keine digitale Gesellschaft“, das vor einigen Wochen  in der FAZ für Kontroversen sorgte, für das JAHRBUCH erheblich erweitert und aktualisiert.

Das JAHRBUCH FERNSEHEN „bündelt die treffendsten Analysen mit den kreativsten Kritiken und zahllosen Hintergrundinformationen zum Genre“ (Spiegel Online) und ist mit seinem aufwändigen und aktuellen Service- und Adressenteil für die Medienbranche „unverzichtbarer Wegbegleiter durchs Jahr“ (NZZ). Es erscheint seit 1991.

Die Herausgeber – das Institut für Medien- und Kommunikationspolitik (Koordination), die Medienkorrespondenz, das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik und die Cologne Conference – stehen für die journalistische Qualität und medienpolitische Unabhängigkeit der Publikation.

Dieter Anschlag/Claudia Cippitelli/Steffen Grimberg/Lutz Hachmeister/ /Peter Paul Kubitz/Petra Müller (Hrsg.): Jahrbuch Fernsehen 2015. Köln 2015, 456 Seiten, Broschur, 34,90 Euro, ISBN: 978-3-9813465-5-8; ISSN 0949-9997

Bestellungen unter: info@jahrbuch-fernsehen.de

 

 

Juli 2015

Neue Buchpublikation: Carola Richter & Asiem Eldifraoui (Hrsg.):

Arabische Medien

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Facebook-Revolution, Twitter-Jihad und Al-Jazeera-Effekt – diese leeren Schlagwörter tauchen häufig in westlichen Medien und in Forschungspublikationen auf. Aber welche Rolle spielen arabische Medien wirklich? Das erste Standardwerk in deutscher Sprache bietet einen grundlegenden Überblick über aktuelle Medienentwicklungen in arabischen Ländern und eine fundierte Einführung in deren Mediensysteme. Das Buch hilft, die Rolle der Medien innerhalb der dynamischen und zum Teil dramatischen Entwicklungen von Gesellschaft und Politik in der arabischen Welt besser einordnen und verstehen zu können. (zur Bestellung)

 

 

           

22. Juli 2015

Münchner Unternehmen legen Entwurf für Urhebervertragsrecht vor

Das „Gesetz zur Stärkung der vertraglichen Stellung von Urhebern und ausübenden Künstlern“ löst auch nach dreizehn Jahren noch Diskussionen darüber aus, ob die vertragliche Stellung von Urhebern und ausübenden Künstlern wirksam gestärkt wurde. Die Verfasser des „Münchner Entwurfs“ sind überzeugt, dass durch die Anpassung einzelvertraglicher Regelungen, den Abschluss einer Reihe von Gemeinsamen Vergütungsregeln und Tarifverträgen sowie durch Rechtsprechung dem Urhebervertragsrecht Geltung verschafft wurde (mehr)