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Senior Fellows

Dr. Asiem El Difraoui (asiem.eldifraoui@medienpolitik.eu)
Dr. Asiem El Difraoui, geb. 1965, ist Politologe, Volkswirt und Dokumentarfilmautor. Von 2010 bis Oktober 2012 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter der Forschungsgruppe Naher/ Mittlerer Osten und Afrika der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in Berlin. Zuvor war El Difraoui von 2004 bis 2010 Lehrbeauftragter am Institut d’Etudes Politiques de Paris (Sciences Po.) und von 1992 bis 2008 Chefredakteur von IP Productions, einer auf den Nahen Osten und die arabische Welt spezialisierte Fernsehnachrichtenagentur in Paris.
El Difraoui promovierte am Institut d’Etudes Politiques de Paris (Sciences Po.). Seine Ende 2012 als Buch erscheinende Dissertation "Der Jihad der Bilder - eine politische Analyse von Al Qaidas audiovisueller Propaganda“ analysiert die audiovisuelle Propaganda Al-Qaidas und anderer jihadistischer Gruppen. El Difraouis erhielt seinen M. Phil. (DEA avec Mention) ebenfalls am Institut d’Etudes Politiques de Paris (Sciences Po.). Seine Arbeit über die "Kritik an Demokratie der Islamischen Heilsfront FIS in Algerien“ (1994) gilt als Referenzwerk über islamistische Einstellungen zur Demokratie. Er erwarb 1989 seinen BA Honours in Economics and Politics an der School of Oriental and African Studies (SOAS) der London University und studierte zuvor an der American University in Cairo.
El Difraouis Forschungsschwerpunkte umfassen neben Ägypten, Saudi Arabien und dem Irak, Islamismus, Jihadismus, Jugendkultur in der arabischen Welt, Medienpolitik und Islam in Europa. Er publizierte ausgiebig über die Medien als politische Infrastruktur im arabischen Raum und extremistische Propaganda (siehe Publikationsliste). 2013 erschienen "Al-Qaida par L’image - La prophétie du martyre" ("The Jihad of Images - Al-Qaeda’s Prophecy of Martyrdom") sowie "Ein neues Ägypten? Reise durch ein Land im Aufruhr".

Als Autor und Produzent von Dokumentationen und Reportagen erhielt El Difraoui zahlreiche internationale Preise, darunter 2011 auf der Mostra, den Internationalen Filmfestspielen Venedig, den „Enrico-Fulchignoni-Preis“ der UNESCO für die Kinodokumentation Tahrir 2011 - The Good, the Bad and the Politician (WDR/Canal Plus). Ebenso gewann er den „New York Film and Television Festival Award“ für Die Belagerung Bagdads (Spiegel-TV), den „Al Jazeera Documentary Award“ für Mekka Retten (WDR), den „Deutsch-Französischen Journalistenpreis“ für Toulon unter der Nationalen Front (Arte), sowie den „Creative Excellency Award“ des U.S. International Film & Video Festivals für Die Sprache der Al-Kaida (Arte/WDR).


H.W. Pausch
Hans Wolfgang Pausch hat Politische Wissenschaft, Hispanistik und Theaterwissenschaften in Köln und Sevilla studiert und war u.a. Robert Schuman-Stipendiat beim Europäischen Parlament. Als Produzent, Unternehmer und Berater für Medien und Kommunikation verfügt er über umfangreiche Branchen-Erfahrungen, u.a. als Geschäftsführer innerhalb der Cologne Gemini Gruppe (1997 bis 2005, jetzt Eyeworks), der Berliner Context (bis 2010) und als unabhängiger Berater und Produzent für zahlreiche deutsche und internationale Firmen. Er gründete im Jahr 2005 die Beratungs- und Produktionsfirma für audiovisuelle Inhalte Synergy Productions, dessen geschäftsführender Gesellschafter er heute ist.


Elisabeth Wehling M.A.
Elisabeth Wehling ist Forschungsstipendiatin und Doktorandin am Linguistik Institut der University of California, Berkeley. Dort ist sie Co-Leiterin interdisziplinärer Projekte zu politischen Werten und Entscheidungsfindungen und forscht zu den Zusammenhängen neuronal-kognitiver Prozesse und der Wirkung von Sprache, Bildern und Gestik im politischen Diskurs. Elisabeth Wehling studierte Soziologie, Journalistik, Kommunikationspsychologie und Linguistik an der Universität Hamburg, der Università degli Studi „La Sapienza“, Rom und der University of California, Berkeley. Sie ist Autorin mehrerer Studien zum politischen Sprachgebrauch in Deutschland und Europa. 2008 erschien gemeinsam mit George Lakoff das Buch „Auf leisen Sohlen ins Gehirn. Politische Sprache und ihre heimliche Macht“ (Carl-Auer), 2012 "The Little Blue Book: The Essential Guide to Thinking and Talking Democratic" (gemeinsam mit George Lakoff). Für eine vollständige Publikationsliste siehe hier.


Permanent Fellows

Jens Best
Jens Best, 1972 in Frankfurt/Main geboren, studierte Politikwissenschaft und Volkswirtschaft, arbeitet seit den 1990ern im IT/Webbereich, hat zwei Start-ups gegründet. Zwischen 2000-2003 setzte er verschiedene Medienprojekte in den Bereichen Bildung, Kultur und Kunst um. Seit 2007 berät er Unternehmen, Institutionen und Personen in Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik. Als forschender Webaktivist liegt sein Fokus in Fragen der Öffentlichen Sphäre, der Digitalen Öffentlichkeit und der Definition der digitalen offenen Gesellschaft und ihrer praktischen Politik und Kultur.

Dr. Kai Burkhardt
Kai Burkhardt, 1971 in Hamburg geboren, studierte in Köln und Berlin Geschichte, Romanistik und Kunstgeschichte. 2005 promovierte er an der Freien Universität Berlin mit einer Biographie über Adolf Grimme. Von 2005 bis 2011 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter und stellvertretender Leiter des Institut für Medien- und Kommunikationspolitik in Berlin. Heute ist er Stratege bei der Kommunikationsagentur Zum Goldenen Hirschen.

Carl Henrik Fredriksson
Carl Henrik Fredriksson, geboren 1965 im schwedischen Jönköping, ist Gründer und Chefredakteur von Eurozine, einem Netzwerk europäischer Kulturzeitschriften mit einer Zeitschrift im Netz. Er hat vergleichende Literaturwissenschaft, Philosophie, Soziologie und Kunstgeschichte an der Universität Lund sowie Europäische Ideengeschichte und Hermeneutik an der Universität Göteborg studiert. Als Essayist, Literaturkritiker und Übersetzer publiziert er regelmäßig zu Literatur und Literaturtheorie, Lyrik, Kunst, Philosophie, Medien und Politik in verschiedenen internationalen Medien. Zwischen 1998 und 2001 war er Chefredakteur der ältesten schwedischen Kulturzeitschrift Ord&Bild.

Dr. Oliver Geden
Oliver Geden ist Senior Associate bei der Stiftung Wissenschaft und Politik. Sein Themenschwerpunkt liegt dort im Bereich der Energie- und Klimapolitik, mit einem Fokus auf Fragen der Strategischen Politiksteuerung und der Politischen Kommunikation. Nach einem Studium in Berlin und Wien promovierte er an der Humboldt-Universität, mit einer Studie zu Diskursstrategien im westeuropäischen Rechtspopulismus. Als Visiting Scholar an der UC Berkeley beschäftigte er sich anschließend mit der kulturellen Bedeutung von Sport-Statistiken in der us-amerikanischen Medienkultur. Geden ist Autor mehrerer Bücher und schreibt regelmäßig Kommentare für deutschsprachige Print- und Online-Medien, vor allem für Süddeutsche Zeitung, ZEIT ONLINE, Neue Zürcher Zeitung und Der Standard.

Dr. Thomas Hofer, M.A.
Thomas Hofer ist geschäftsführender Gesellschafter von H&P Public Affairs in Wien ( www.hppa.at). Hofer arbeitet als Politikberater, Public Affairs Spezialist und Medientrainer. Er studierte Kommunikationswissenschaft und Anglistik in Wien und als Fulbright-Stipendiat Wahlkampfmanagement und Public Affairs an der Graduate School of Political Management in Washington, D.C. Langjähriger Innenpolitik-Redakteur des Nachrichtenmagazins „profil“. Unterrichtet Kampagnenmanagement an der Universität Wien und dem Studiengang Journalismus an der FH Wien. Zahlreiche Buchveröffentlichungen, vor allem zum Thema Wahlkampfmanagement und Politikvermittlung. Zuletzt: „Die Tricks der Politiker“ (Wien, 2010).

Dr. Claudia K. Huber
Claudia K. Huber ist heute bei der Alfred Herrhausen Gesellschaft in der Entwicklung internationaler Projekte tätig (seit 2011). Davor war sie unter anderem Wissenschaftliche Referentin am Institut für Medien- und Kommunikationspolitik (2006-2008).
Ausbildung: Studium Generale am Leibniz Kolleg Tübingen, danach Studium der Fächer Medienmanagement, Publizistik und Kommunikationswissenschaft, Psychologie und Politikwissenschaften am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung in Hannover und der Freien Universität Berlin. Abschluss mit dem Master of Sciences an der London School of Economics and Political Sciences (2004). Promotion zum Dr. Phil im Rahmen der Berlin Graduate School of Social Sicences (HU Berlin) und der Universität Hamburg (2011).
Forschungsinteressen: Internationale Beziehungen, (europäische) Medienpolitik, politische Kommunikation und Öffentlichkeit.

Dr. Jörg-Uwe Nieland
Jörg-Uwe Nieland ist seit 2009 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Deutschen Sporthochschule Köln. Zuvor war er unter anderem an der Universität Duisburg-Essen, der Ruhr Universität Bochum sowie der Gerhard-Mercator-Universität Duisburg als Wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Regierungsforschung, der Politikfeldanalyse und der Politischen Kommunikationsforschung. Zahlreiche Publikationen, u.a. Mitherausgeber des Sammelbands „Regieren und Kommunikation. Meinungsbildung, Entscheidungsfindung und gouvernementales  Kommunikations-management – Trends, Vergleiche, Perspektiven“.

Elisabeth Noltenius, LL.M.
ist Rechtsanwältin im Bereich des Medienrechts in der Kanzlei SKW Schwarz, München. Vorherige Stationen u.a. bei Unverzagt von Have (Berlin) und Freshfields Bruckhaus Deringer (New York). Vorstandsmitglied der H.H. Meier-Stiftung für Stipendienzwecke, Bremen.
Ausbildung: Studium der Rechtswissenschaften in Köln und Münster, Referendariat in Berlin, LL.M - Stipendiatin in Stellenbosch (Südafrika) und rechtswissenschaftliche Promotion an der Universität Münster.

Dr. Mayte Peters
Dr. Mayte Peters studierte Staatswissenschaften an der Universität St. Gallen, wo sie im Anschluss über Kultur, nationale Identität und Demokratie in der EU promovierte. Während dieser Zeit u.a. Tätigkeit als Referentin im Bereich Kreativwirtschaft für die Europäische Kulturhauptstadt "Ruhr.2010". 2011 initiierte Mayte Peters Publixphere, eine Plattform für politische Öffentlichkeit on- und offline (www.publixphere.de). Von 2011-2013 Leitung der Forschungsstelle "Der Bürger in der Europäischen Union" am Lehrstuhl für Öff. Recht und Europarecht an der Freien Universität Berlin. Seit 2012 Koordination des Global Network of Internet & Society Research Centers (NoC), einem internationalen Forschungsnetzwerk im Bereich Internet und Gesellschaft.

Sabine Sasse
Sabine Sasse arbeitet als freie Journalistin, Redakteurin und Projektleiterin in Berlin. Sie studierte Germanistik, Medien- und Kommunikationswissenschaften und Sport in Göttingen und Berlin. Sabine Sasse hat u.a. für dpa, den Tagesspiegel, Süddeutsche Zeitung, Süddeutsche Magazin, Stern, Die Woche und Wochenpost geschrieben. Heute schreibt sie vorwiegend für den Tagesspiegel, die Frankfurter Allgemeine Zeitung und die Funkkorrespondenz. Neben ihrer journalistischen Tätigkeit ist sie seit 2007 Projektleiterin der internationalen Medienkonferenz M100 Sanssouci Colloquium und des M100 Youth Media Workshops in Potsdam. Außerdem arbeitet sie immer wieder für das Medienboard Berlin-Brandenburg und Kulturprojekte Berlin. Von 2009 bis 2010 war sie leitende Redakteurin des Jahrbuch Fernsehen.
Forschungs- und Interessenschwerpunkte: Pressefreiheit und Medienverantwortung, Die Wandlung der Medien im Internet-Zeitalter, Das Verhältnis zwischen traditionellen Medien und sozialen Netzwerken, Die europäische Krise und die Medien, Ausbildung und Zukunft von Journalisten in Europa.(Fellow)

Prof. Dr. Gisela Schmalz
Studium der Philosophie und Wirtschaftswissenschaften in Bonn und Koblenz/Vallendar. Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Promotion zum Dr. rer. pol. an der Freien Universität Berlin und an der Columbia University, New York. Tätigkeiten in der Produktion und Vermarktung internationaler Filme, als Strategieberaterin, Autorin für Print-, TV- und Onlinepublikationen sowie Buchautorin: „No Economy – Warum der Gratiswahn das Internet zerstört“ (Eichborn Verlag, 2009) und "Cliquenwirtschaft - Die Macht der Netzwerke: Goldman Sachs, Kirche, Google, Mafia und Co." (Kösel Verlag, 2014). S.a.: www.giselaschmalz.com. Seit 2005 Professorin für Strategisches Management und Wirtschaftsethik an der Rheinischen Fachhochschule Köln. Konzeption und Aufbau der Datenbank zu internationalen Medienkonzernen www.mediadb.eu im Rahmen des Instituts für Medien- und Kommunikationspolitik. Forscherin in der Arbeitsgruppe „Ethisch-Ökologisches Rating“.

Gert Scobel
Gert Scobel, geboren 1959 in Aachen, studierte an der Jesuiten-Hochschule St. Georgen in Frankfurt am Main sowie der University of California (Berkeley) Philosophie und katholische Theologie. Er ist seit Jahren journalistisch aktiv (FAZ, Hessischer Rundfunk), moderierte Kultursendungen und leitet die Sendung scobel. 2005 wurde er „Kulturjournalist des Jahres“. Zu seinen jüngsten Publikationen zählen „Weisheit: das denkende Herz“ (2010) und sein Buch „Der Ausweg aus dem Fliegenglas: wie wir Glauben und Vernunft in Einklang bringen können“ (2011).

Dr. Jasmin Siri
Jasmin Siri, Jg. 1980, hat Soziologie, Psychologie und Rechtswissenschaft in Freiburg im Breisgau und in München studiert. Themen der Forschung und Publikationstätigkeit: Die politische Organisation und ihre Reform, politische Kommunikation und politische Kampagne im Zeitalter der Digitalität, Praktiken des Protests und der Subversion in partikularisierten Öffentlichkeiten, die Beratung der modernen Gesellschaft. Zuletzt erschienen: "Parteien. Zur Soziologie einer politischen Form“ im VS Verlag.

Karsten Wenzlaff
Karsten Wenzlaff, 1980 geboren, ist Gründer des Instituts für Kommunikation in sozialen Medien. Er hat in Cambridge und Bayreuth studiert und arbeitet seit 2006 als Journalist und Unternehmensberater. In der Zusammenarbeit mit Medienhäusern und in der Projektgruppe "Zukunft des Journalismus" der Stiftung neue Verantwortung beschäftigt er sich mit digitalen Geschäftsmodellen.