Europa vor der Wahl: Welche Öffentlichkeit braucht die EU?

16. Mai 2019 | 18:00 – 19:30 Uhr | Kino der ifs | Schanzenstr. 28
51063 Köln | Eintritt frei | Herzliche Einladung
Formlose Anmeldung bei: fabian.granzeuer@medienpolitik.eu

Brexit, Populismus und Demokratiedefizit: Die Europäische Union hat viele Probleme. Wo werden sie thematisiert? »In nationalen Filterblasen«, findet der Autor und Politikberater Johannes Hillje. Zu einer lebendigen Demokratie fehle der Europäischen Union ein zentraler Baustein: eine europäische Öffentlichkeit. Die »Plattform Europa« möchte diese Lücke schließen.
Pünktlich zu den Europawahlen analysiert der Autor die heutigen Europa-Debatten und entwickelt einen visionären Vorschlag für ein digitales und gemeinwohlorientiertes soziales Netzwerk – in dem miteinander und nicht übereinander geredet wird. Die Plattform soll Europa und seinen Bürgerinnen und Bürgern ein bisschen mehr Souveränität verschaffen – im Netz und darüber hinaus.

Europäische Antworten auf die Umbrüche unserer Kommunikations-landschaft und die Dominanz der US-Digitalkonzerne sind überfällig. Folglich hat sich die Beschäftigung mit Medien und Öffentlichkeit im europäischen Kontext vom Schönwetterthema für Europaromantiker mehr zur industrie- und demokratiepolitischen Notwendigkeit entwickelt.

Unsere Fragen: Welche Art Öffentlichkeit entspricht überhaupt der europäischen Mehrebenendemokratie? Welche Rolle soll, welche Rolle kann der Staat bei der Schaffung derselben spielen? Und welcher Strategien bedarf es, um die Spielräume und Wirksamkeit der EU-Kommunikationspolitik zu vergrößern?

Die Journalistin Brigitte Baetz diskutiert mit der Europaabgeordneten Helga Trüpel (MEP/ Group of the Greens/European Free Alliance), der Brüsselkorrespondentin des WDR Bettina Scharkus, dem Autor Johannes Hillje und Ihnen.

Eine Veranstaltung des Instituts für Medien- und Kommunikations- politik (IfM) in Kooperation mit der internationale filmschule köln (ifs)

Johannes Hillje, Autor von „Plattform Europa“ und Politikberater