Vorschau und Rückblick: Cologne Futures

2021

Cologne Futures 21: Die neue politische Ökonomie der Information, 24.9.2021

Information war schon immer gleichbedeutend mit Macht. Und während die Rede von  der Information als das „neue Öl“ weder besonders neu noch unumstritten ist, nimmt die Bedeutung von Daten – und Algorithmen – als Treiber von Innovationen und Wertschöpfung, als umkämpfte strategische Ressource und als Kraft der gesellschaftlichen Zerrüttung weiter zu.  CF21 zielte darauf ab, die komplexen Realitäten der heutigen Informationsgeopolitik und ihre Auswirkungen auf Europa aus wirtschaftlicher, sicherheitspolitischer und – vor allem – demokratischer Sicht zu analysieren: Wie sollte Europa auf die globale Natur dieser Herausforderungen reagieren? Welche Medienpolitik und -regulierung ist erforderlich, um Grundsätze wie Informationsfreiheit, Meinungsfreiheit, freie Meinungsäußerung und Schutz der Privatsphäre zu wahren? Und schließlich: Wie können wir demokratische, integrative europäische öffentliche Räume in der neuen politischen Ökonomie der Information fördern?

Diese Fragen standen im Mittelpunkt der diesjährigen Cologne Futures.

Die Cologne Futures fanden anlässlich ihrer 10. Ausgabe in Zusammenarbeit mit ARTE, der Europäischen Kulturstiftung, der Biennale Européenne de la Créativité und dem WDR in Straßburg, Frankreich, statt. Unter dem Titel „Die neue politische Ökonomie der Information“ hat die Konferenz die Rolle von Information und Medienmacht in der Geopolitik des 21. Jahrhunderts untersucht. Viktor Mayer-SchönbergerIngrid Brodnig, Amanda Lotz, Wolfgang Blau und viele andere haben teilgenommen.

Die Konferenz fand in einem Hybridformat statt und wurde live von HEAR Strasbourg übertragen.

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