Neues aus dem IfM

Das neue Jahrbuch Fernsehen 2021 – Die 30. Ausgabe des Standardwerks als letzte Druckausgabe

Das JAHRBUCH FERNSEHEN 2021 – Die 30. Ausgabe des Standardwerks als letzte Druckausgabe ist zum Preis von 34,90 Euro ab sofort erhältlich.

Als eines der wenigen Foren für eine unabhängige Medienkritik in Deutschland bündelt es „die treffendsten Analysen mit den kreativsten Kritiken und zahllosen Hintergrundinformationen zum Genre“ (Spiegel) und ist mit seinem aufwändigen, mehr als 200 Seiten starken Service- und Adressenteil für die Medienbranche „unverzichtbarer Wegbegleiter durchs Jahr“ (NZZ).

Dieses Jahr mit Essays von Bruno Patino, Nils Minkmar, Anja Rützel, Torsten Körner, Jenni Zylka und Wolfgang Michal.

Mehr dazu

Die Herausgeber – das Institut für Medien- und Kommunikationspolitik, das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik und die Medienkorrespondenz (Katholisches Medienhaus) – stehen für die journalistische Qualität und medienpolitische Unabhängigkeit der Publikation.

Jahrbuch Fernsehen 2021, Köln 2021, 420 Seiten, 34,90 Euro, ISBN: 978-3-00-070845-9

E-Mail-Bestellung möglich unter: info@jahrbuch-fernsehen.de

AUSSCHREIBUNG: Der französische Süden – demokratiepolitische und kulturhistorische Aspekte

Das Institut für Medien- und Kommunikationspolitik (IfM) organisiert ein Vermittlungsprojekt zur Kulturgeschichte Südfrankreichs, mit besonderem Fokus auf die italienische und deutsche Besetzung der Côte d’Azur in den 1940er Jahren. Geplant sind in der ersten Jahreshälfte 2022 zwei Seminare (in Nizza und Berlin) sowie die Restaurierung der Gedenktafel für den Publizisten Theodor Wolff (1868 – 1942) an der Promenade des Anglais in Nizza. Zudem sollen konkrete Recherchen der Teilnehmer vor Ort organisiert werden.

Das Projekt wird vom Deutsch Französischen Jugendwerk (DFJW) gefördert; Kooperationspartner sind u.a. das Centre Culturel Franco-Allemand in Nizza und das Deutsche Pressemuseum im Ullsteinhaus e.V. in Berlin.

Teilnahmeberechtigt sind Interessierte aus Deutschland und Frankreich unter 30 Jahren, die Zahl der TeilnehmerInnen ist auf 14 beschränkt.

Teilnahmevoraussetzungen sind ausreichende Sprachkenntnisse in Deutsch und Französisch resp. Englisch sowie fundiertes zeit- und kulturhistorisches Interesse.

Die Reise- und Übernachtungskosten werden erstattet, Teilnahmegebühren werden nicht erhoben.

Projektleitung: Dr. Lutz Hachmeister, Dr. Magali Nieradka Steiner.

Aussagekräftige Bewerbungen zur Teilnahme an diesem Projekt (+CV und Begründung des Interesses an dem Thema) bitte per Mail an info@institut-medienpolitik.de. Bewerbungsschluss ist der 31.01.2022.

Midi de la France : aspects politiques démocratiques et culturels historiques

L’Institut pour la politique des médias et de la communication (IfM) organise un projet de médiation sur l’histoire culturelle du sud de la France, avec un accent particulier sur l’occupation italienne et allemande de la Côte d’Azur dans les années 1940. Il est prévu d’organiser deux séminaires (à Nice et à Berlin) au cours du premier semestre 2022 et de restaurer la plaque commémorative du publiciste Theodor Wolff (1868 – 1942) sur la Promenade des Anglais à Nice. En outre, des recherches concrètes seront organisées sur place par les participants.

Le projet est soutenu par l’Office franco-allemand pour la Jeunesse (OFAJ) ; les partenaires de coopération sont, entre autres, le Centre culturel franco-allemand de Nice et le Deutsches Pressemuseum im Ullsteinhaus e.V. à Berlin.

La participation est ouverte aux personnes intéressées de France et d’Allemagne de moins de 30 ans, le nombre de participants est limité à 14.

Les conditions de participation sont des connaissances linguistiques suffisantes en allemand et en français, respectivement en anglais, ainsi qu’un intérêt fondé pour l’histoire contemporaine et culturelle.

Les frais de voyage et d’hébergement sont remboursés, les frais de participation ne sont pas perçus.

Direction du projet : Dr. Lutz Hachmeister, Dr. Magali Nieradka Steiner.

Les candidatures pertinentes pour participer à ce projet (+CV et justification de l’intérêt pour le sujet) sont à envoyer par mail à info@institut-medienpolitik.de. La date limite de candidature est le 31 janvier 2022.

Gefördert von / Promu par:

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Logo-DFJW.png

HDF UND IFM VERGEBEN DOKUMENTARFILM-PREIS

Auszeichnung für den politisch-investigativen Dokumentarfilm

Das Haus des Dokumentarfilms (HDF) und das IfM vergeben 2022 erstmals eine Auszeichnung für ein herausragendes Werk des politisch-investigativen und gesellschaftlich relevanten Dokumentarfilms. Diese ist mit 10.000 € dotiert.

Der vom HDF gestiftete Preis ist nach dem Journalisten und Regisseur Roman Brodmann (1920-1990) benannt, der für das Fernsehen (ARD) zeitkritische Dokumentarfilme wie „Der Polizeistaatsbesuch“, „Die Misswahl“ oder „Der Traum vom Schlachten der heiligsten Kuh“ gedreht hat.

Kolloquium zu den Bedingungen zeitkritischer Dokumentarfilme
Das IfM führt im zeitlichen Umfeld der Preisverleihung ein eintägiges Roman Brodmann Kolloquium durch. Bei diesem diskutieren Branchenvertreter:innen, Medienkritiker:innen sowie -forscher:innen die Bedingungen zeitkritischer Dokumentarfilme im Fernsehen, auf non-linearen Plattformen und bei Streaming-Portalen. 

Für die erstmalige Preisvergabe im Frühjahr 2022 können dokumentarische Werke eingereicht werden, die zwischen dem 01.01.2021 und dem 31.01.2022 hergestellt oder ausgestrahlt wurden bzw. ihren Kinostart hatten (Herstellungsjahr laut Abspann oder Erstausstrahlungsdatum). Die eingereichten Filme müssen vollständig abgeschlossen, jedoch nicht zwingend bereits gesendet worden sein.

Die eingereichten Filme sollen eine Länge von mindestens 70 Minuten haben. Handelt es sich um kürzere Längen oder Serien, so ist entscheidend, ob sie eine eindeutig dokumentarische Autorenhandschrift haben. Reportage-Formate oder Beiträge aus fest formatierten FS-Reihen kommen nicht in Frage. Der Preis richtet sich explizit an den Autorenfilm.

Die Filme sollen deutschsprachig empfangbar/abrufbar sein bzw. in Koproduktion oder Kooperation mit einem deutschsprachigen Fernsehsender oder einer Streaming-Plattform entstanden sein.

Der Preis wird dem jeweiligen Filmschaffenden (Autor:in / Regisseur:in) zugesprochen. Er darf nicht ex-aequo vergeben werden. Lobende Erwähnungen sind nicht vorgesehen.

Das Preisgeld soll für die Entwicklung eines neuen Filmprojekts verwendet werden.

Der/die Preisträger:in soll sowohl bei der Verleihung als auch beim Kolloquium anwesend sein.

Einreichungen

Einreichungen bitte online vornehmen. Dafür müssen das vollständig ausgefüllte Online-Anmeldeformular sowie ein passwortgeschützter Downloadlink fristgerecht bis zum 31.01.2022 per E-Mail an hdf@hdf.de (Betreff: Roman Brodmann Preis) eingereicht werden. Das Formular ist ab Mitte November 2021 über die Webseite https://hdf.de abrufbar.

Jury

HDf und IfM berufen gemeinsam eine Vorjury und eine Hauptjury. Mitglieder der Jury dürfen nicht an der Produktion oder dem Vertrieb eines eingereichten Films beteiligt sein.

Die Beratungen von Vor- und Hauptjury sind nicht öffentlich. Beide Gremien entscheiden nach dem Mehrheitsprinzip. Der Rechtsweg gegen Entscheidungen und Bewertungen von Vor- und Hauptjury ist ausgeschlossen.

Geschäftsstelle für den Preis
Geschäftsstelle fürs Kolloquium
Haus des Dokumentarfilms · Europäisches Medienforum Stuttgart e. V. Roman Brodmann Preis Teckstraße 62 70190 Stuttgart
E-Mail: hdf@hdf.de Homepage: https://hdf.de




Institut für Medien- und
Kommunikationspolitik gGmbH
Roman Brodmann Kolloquium
Gocher Str. 19
50733 Köln E-Mail: info@institut-medienpolitik.eu Homepage: http://medienpolitik.eu

IfM-Gründungsdirektor Lutz Hachmeister im Interview mit dem Deutschlandfunk zum Fall Abich

Die ARD will sich nun mit der NS-Vergangenheit ihres früheren Programmdirektors Hans Abich beschäftigen. Die Aufarbeitung der Rolle von Journalisten im Nationalsozialismus bleibt ein bis heute wichtiges Thema. Experten fordern allerdings einen anderen Umgang mit ihr – und systematische Forschung.

Text: Michael Borgers / Lutz Hachmeister im Gespräch mit Isabelle Klein | 30.11.2021