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Das im September 2005 gegründete Institut für Medien- und Kommunikationspolitik (IfM) ist eine unabhängige Forschungs- und Beratungseinrichtung. Es versteht sich als Forum für die Medienbranche, die Kommunikationsforschung und die handelnde Politik. Das IfM bietet konkrete Modelle und Optionen für die Lösung medienpolitischer Aufgaben an und debattiert diese mit Verantwortlichen aus Politik und Wirtschaft. Damit trägt es dazu bei, dass die Medien- und Kommunikationspolitik den strategischen Stellenwert erhält, der ihr aus publizistischen und wirtschaftlichen Gründen zukommt. Das Institut will dazu beitragen, Medien- und Kommunikationspolitik begrifflich, theoretisch und empirisch zu fundieren. Dazu arbeitet das IfM an einer ständig aktualisierten Daten- und Faktenbasis zur Medienwirtschaft des In- und Auslands (Presse, Hörfunk und Fernsehen, Online-Medien), beobachtet internationale Modelle der Medien- und Kommunikationspolitik und veranstaltet regelmäßig Colloquien zu medienpolitisch relevanten Themen. Ein zentrales Projekt besteht in einer umfangreichen Datenbank zu den wichtigsten Medienunternehmen der Welt. Erforscht werden ferner Entwicklungen im Verhältnis von Print- und Onlinemedien. Das IfM beschäftigt sich mit grundsätzlichen Begriffen und Positionen der Medienpolitik (dazu erschien im März 2008 ein Handbuch) und mit der Sprache der Politik. Aktuelle Publikationen wie das renommierte „Jahrbuch Fernsehen“ ergänzen und erweitern die Arbeit des IfM. Das Institut ist eine gemeinnützige GmbH mit Hauptsitz in Berlin-Charlottenburg und einer Geschäftsstelle in Köln. Unternehmen der Medienbranche (privat wie öffentlich-rechtlich) und öffentliche Institutionen fördern das IfM. Es dient keinen wirtschaftlichen, partei- oder verbandspolitischen Zwecken. Das Kuratorium und der hochrangig besetzte wissenschaftliche Beirat begleiten und beraten die Aktivitäten des Instituts. |