Autor: Dshamilja Paetzold

Wer beherrscht die Medien? Die 50 größten Medien- und Wissenskonzerne der Welt

Der Umsatz der 50 größten Medienkonzerne der Welt hat sich in den vergangenen fünf Jahren erneut verdoppelt. Ihre Macht ist so groß wie nie zuvor: Medienunternehmen beeinflussen politische Berichterstattung und produzieren in Zeiten der „Streaming Wars“ eine nie dagewesene Fülle von Content; sie entscheiden über die Platzierung von Suchergebnissen, sammeln persönliche Daten und vermarkten Benutzerprofile; sie entführen Milliarden von Menschen in immer komplexere virtuelle Spielwelten, bewerten die Kreditwürdigkeit von Staaten und kontrollieren akademische Fachzeitschriften. Ihre Lenker und Manager zählen zu den bestverdienenden Angestellten – Milliardäre und Millionäre mit exzellenten Kontakten zum politischen Establishment.

Milliardenschwere Fusionen und Übernahmen halten die Medienkonzernwelt in Atem. Daten- und Wissenskonzerne aus dem Silicon Valley, die sich lange Jahre erfolgreich gegen staatliche Regulierung gewehrt haben, moderieren und zensieren aufgrund von wachsendem politischen Druck mittlerweile den gesellschaftlichen Diskurs. Und im Zuge der Globalisierung stoßen neue Player – insbesondere chinesische Medienunternehmen – in die Phalanx der zuvor von nordamerikanischen und europäischen Konzernen kontrollierten Medienwelt.

In der von Grund auf aktualisierten neuen Ausgabe von „Wer beherrscht die Medien?“ porträtieren Lutz Hachmeister, Christian Wagener und Till Wäscher die 50 größten Medienkonzerne der Welt und beschreiben dabei Konzernlenker, Geschäftsstrategien und historische Grundlagen.

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„Jenseits des Rundfunks: Nationale Medienregulierung im Zeitalter internationaler Plattformen“

Medienpolitisches Colloquium 1/2022 zur Reform des Medienkonzentrationsrechts

Donnerstag, 24.3.2022, 17:30 Uhr (via Zoom)

mit

Prof. Dr. Dr. h.c. Thomas Vesting

Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Recht und Theorie der Medien, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main

&

Staatssekretär Dirk Schrödter

Chef der Staatskanzlei des Landes Schleswig-Holstein 

&

Claus Grewenig

Bereichsleiter Medienpolitik,  RTL Deutschland GmbH

Moderation: Brigitte Baetz

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Das neue Jahrbuch Fernsehen 2021 – Die 30. Ausgabe des Standardwerks als letzte Druckausgabe

Das JAHRBUCH FERNSEHEN 2021 – Die 30. Ausgabe des Standardwerks als letzte Druckausgabe ist zum Preis von 34,90 Euro ab sofort erhältlich.

Als eines der wenigen Foren für eine unabhängige Medienkritik in Deutschland bündelt es „die treffendsten Analysen mit den kreativsten Kritiken und zahllosen Hintergrundinformationen zum Genre“ (Spiegel) und ist mit seinem aufwändigen, mehr als 200 Seiten starken Service- und Adressenteil für die Medienbranche „unverzichtbarer Wegbegleiter durchs Jahr“ (NZZ).

Dieses Jahr mit Essays von Bruno Patino, Nils Minkmar, Anja Rützel, Torsten Körner, Jenni Zylka und Wolfgang Michal.

Mehr dazu

Die Herausgeber – das Institut für Medien- und Kommunikationspolitik, das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik und die Medienkorrespondenz (Katholisches Medienhaus) – stehen für die journalistische Qualität und medienpolitische Unabhängigkeit der Publikation.

Jahrbuch Fernsehen 2021, Köln 2021, 420 Seiten, 34,90 Euro, ISBN: 978-3-00-070845-9

E-Mail-Bestellung möglich unter: info@jahrbuch-fernsehen.de

AUSSCHREIBUNG: Der französische Süden – demokratiepolitische und kulturhistorische Aspekte

Das Institut für Medien- und Kommunikationspolitik (IfM) organisiert ein Vermittlungsprojekt zur Kulturgeschichte Südfrankreichs, mit besonderem Fokus auf die italienische und deutsche Besetzung der Côte d’Azur in den 1940er Jahren. Geplant sind in der ersten Jahreshälfte 2022 zwei Seminare (in Nizza und Berlin) sowie die Restaurierung der Gedenktafel für den Publizisten Theodor Wolff (1868 – 1942) an der Promenade des Anglais in Nizza. Zudem sollen konkrete Recherchen der Teilnehmer vor Ort organisiert werden.

Das Projekt wird vim Rahmen des Bildungsprogramms „Demokratie: Jetzt! Junge Stimmen für die Zukunft.“ vom Deutsch Französischen Jugendwerk (DFJW) und der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) gefördert; Kooperationspartner sind u.a. das Centre Culturel Franco-Allemand in Nizza und das Deutsche Pressemuseum im Ullsteinhaus e.V. in Berlin.

Teilnahmeberechtigt sind Interessierte aus Deutschland und Frankreich unter 30 Jahren, die Zahl der TeilnehmerInnen ist auf 14 beschränkt.

Teilnahmevoraussetzungen sind ausreichende Sprachkenntnisse in Deutsch und Französisch resp. Englisch sowie fundiertes zeit- und kulturhistorisches Interesse.

Die Reise- und Übernachtungskosten werden erstattet, Teilnahmegebühren werden nicht erhoben.

Projektleitung: Dr. Lutz Hachmeister, Dr. Magali Nieradka Steiner.

Aussagekräftige Bewerbungen zur Teilnahme an diesem Projekt (+CV und Begründung des Interesses an dem Thema) bitte per Mail an info@institut-medienpolitik.de. Bewerbungsschluss ist der 31.01.2022.

Midi de la France: aspects politiques démocratiques et culturels historiques

L’Institut pour la politique des médias et de la communication (IfM) organise un projet de médiation sur l’histoire culturelle du sud de la France, avec un accent particulier sur l’occupation italienne et allemande de la Côte d’Azur dans les années 1940. Il est prévu d’organiser deux séminaires (à Nice et à Berlin) au cours du premier semestre 2022 et de restaurer la plaque commémorative du publiciste Theodor Wolff (1868 – 1942) sur la Promenade des Anglais à Nice. En outre, des recherches concrètes seront organisées sur place par les participants.

Le projet est soutenu par l’Office franco-allemand pour la Jeunesse (OFAJ) ; les partenaires de coopération sont, entre autres, le Centre culturel franco-allemand de Nice et le Deutsches Pressemuseum im Ullsteinhaus e.V. à Berlin.

La participation est ouverte aux personnes intéressées de France et d’Allemagne de moins de 30 ans, le nombre de participants est limité à 14.

Les conditions de participation sont des connaissances linguistiques suffisantes en allemand et en français, respectivement en anglais, ainsi qu’un intérêt fondé pour l’histoire contemporaine et culturelle.

Les frais de voyage et d’hébergement sont remboursés, les frais de participation ne sont pas perçus.

Direction du projet: Dr. Lutz Hachmeister, Dr. Magali Nieradka Steiner.

Les candidatures pertinentes pour participer à ce projet (+CV et justification de l’intérêt pour le sujet) sont à envoyer par mail à info@institut-medienpolitik.de. La date limite de candidature est le 31 janvier 2022.

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